MARTA

Medizinischer Assistenzroboter für tägliche Aufgaben

MARTA zielt darauf ab, die ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen zu stabilisieren und zu verbessern. Ziel ist es, durch den Einsatz eines medizinischen Assistenzroboters, die Herausforderungen des Fachkräftemangels und der alternden Bevölkerung zu bewältigen und eine hohe Behandlungsqualität zu sichern.

Worum geht es konkret?
MARTA ist ein medizinischer Assistenzroboter für alltägliche Aufgaben, in der gynäkologischen Praxis von Dr. med. Ottmar Heller. In diesem Rahmen soll eine automatisierte Entnahme der Familienanamnese und des Drucks von Formularen vom Praxisbetrieb vorgenommen werden. Die innovative Lösung soll die Entwicklung des Konzepts „Arztpraxis 5.0“ unterstützen und die Digitalisierung der medizinischen Versorgung in ländlichen Gebieten vorantreiben.

Welche Technologien kommen zum Einsatz?
Der Roboter basiert auf intelligenten Textilien mit integrierten Sensoren. Durch die Nutzung der Textilien und die technologischen Lösungen soll eine Erweiterung der Nutzerakzeptanz erreicht werden, indem die Anpassung an die Bedürfnisse der PatientInnen optimiert wird. Der Roboter ist ein wesentlicher Bestandteil der Expansion von etablierten digitalen Dienstleistungen im Weimarer Land. MARTA ist als eine von drei Dimensionen einer regionalen Wertschöpfungskette eingebunden, die medizinische Informatik und Diagnostik sowie den Sensortransfer umfasst.

Warum ist der Einsatz in ländlichen Regionen besonders wichtig?
Ländliche Regionen stehen vor großen Herausforderungen in der medizinischen Versorgung: Fachkräftemangel, eine alternde Bevölkerung und drohende Unterversorgung. MARTA entlastet Praxisteams durch Automatisierung von Routineaufgaben, schafft mehr Zeit für PatientInnen und sorgt dafür, dass moderne Gesundheitslösungen genau dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Wer arbeitet mit?
Die Koordination des Projekts obliegt Prof. Frank Schrödel von der Fakultät für Maschinenbau der Hochschule Schmalkalden. Das Projekt vereint klinische Erfahrung mit technologischem Fortschritt, um die Versorgung effizienter und wohnortnah zu gestalten.

Projektleitung

Prof. Dr.-Ing. Frank Schrödel
Fakultät für Maschinbau Hochschule Schmalkalden
https://www.hs-schmalkalden.de/personen/details/frank-schroedel